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Wale und Delfine vor den Kanaren und Gibraltar



Delfine und Wale, Pot- und Schabelwale beobachten

Wale und Delfine vor den Kanaren und Gibraltar

 

Whale Watching wird auch in unserer Nähe immer beliebter. Der englische Begriff für Wale und Delfine sichten und beobachten, hat sich mittlerweile international durchgesetzt.

Die Kanarischen Inseln sind ein guter Ausgangspunkt für Wal- und Delfinbeobachtungen.  Bei La Gomera erreicht das Meer eine Tiefe von über 2000 m. Ein idealer Tummelplatz für Wale und Delfine. Wenn Sie Glück haben, können Sie auch Pot- und Schnabelwale sehen. Selbst Tümmler, Pilotwale und Rauzahndelfine leben hier ganzjährig.  Mehr als 20 Arten von Meeressäugern tummeln sich in den Gewässern um die Kanarischen Inseln.

Das Whale Watching ist nicht ganz unumstritten. Wichtig ist, dass man einen seriösen Anbieter findet, der sich auch an die vorgegebenen Regeln hält. Man darf nicht vergessen, dass die Tiere schon ausreichend durch Militärexperimente, Fischerei und Schifffahrt gestört und in ihren Lebensräumen behindert werden.  Die Kanarischen Inseln haben bereits 1996 ein Gesetz erlassen, dass das Whale Watching reguliert. So müssen kanarische Anbieter eine Lizenz besitzen und eine kleine gelbe Flagge mit dem Aufdruck "Barco Azul" und der aktuellen Jahreszahl deutloich sichtbar am Boot hissen.

Die Wale und Delfine dürfen nicht behindert werden. Sie dürfen nicht gefüttert werden. Kreise zu fahren oder die Tiere mit dem Schiff zu verfolgen ist absolout verboten und sollte für einen seriösen Kapitän auch absolut tabu sein.

 

Wale und Delfine vor Gibraltar - Whale Watching

Der Felsen von Gibraltar

Auch in der Meerenge von Gibraltar lassen sich Wale und Delfine beobachten. Von Tarifa aus startet z.B. Tumares 

mit grösseren und auch kleineren Booten. Tiere, die hier permanent leben , sind der Delfin, der Streifendelfin, der Große Tümmler und der Grind- und Potwal.  Tumares bietet einen hervorragenden Service. Die Fahrten werden von Meeresbiologen begleitet, die auch über Lebens- und Verhaltensweise der Tiere aufklären.

Die Strasse von Gibraltar ist eine der meistbefahrenen Wasserstrassen der Welt, täglich passieren ca. 300 Handelsschiffe die Meerenge.  Zum Schutz der Meeressäuger wurde von der spanischen Regierung für Schiffe ein Tempolimit von 13 Knoten, das entspricht 24 km/h, festgelegt.

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