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Urlaub in Galicien und an der Costa Verde



Urlaub an der Costa Verde und in Galicien

Baiona Galicien

Die beste Reisezeit um Spaniens Norden zu besuchen, ist sicher Juli und August! Galicien und die Küsten von Galicien, sind so  ganz anders, als die Küsten am Mittelmeer. Durch seine keltischen Riten und Gebräuche erinnert diese Region oft mehr an Irland als an eine Region in Spanien.

Das Leben in Galiciens Küstendörfern ist von jeher hart und vom Meer geprägt. Die Küste der Rias Baixas besteht aus vier grossen Buchten. Fischerei und Muschelzucht sind Haupteinnahmequellen, vor allem gilt das für die weltweit größte Miesmuschelzucht nahe Vigo.

Galicien gehört zu den entlegentsten Regionen Spaniens. Selbst die Römer verschlug es selten hierher. Im sechsten Jahrhundert dagegen wanderten die Kelten ein.  Ihre Spuren finden sich nicht nur in der Sprache , dem "Gallego" wieder.  

Im Pilgerland des Heiligen Jakob

Kirche in Vigo

Die Gegend ist mystisch ! In den Dörfern glaubt man an "Meigas", das sind gute Hexen. Am innigsten werden solche Riten und Bräuche in den Orten Combarro in der Ria de Pontevedra , gepflegt.  Die guten Hexen gelten als Nachfrahren der Druiden, die mit Wasser, Erde, Luft und Feuer noch immer ihren Kult praktizieren.  Viele Menschen in der Gegend beten einerseits zum Heiligen Jakob und gehen anschliessend zur Meiga.

Viele Fischer lassen ihre Boote nicht nur von der Kirche segnen, sondern auch von einer "guten Hexe", bevor sie zum ersten Mal auf See geht. Die lokale Kirche toleriert diese Bräuche. 

Sehenswert ist auch das Hafenstädtchen Baiona. Von Combarro aus führt die Fahrt zunächst durch das Weinanbaugebiet, in dem der galisische Albarino heranwächst.  Der Legende nach, soll der Albarino Wein, bzw. die Traube, mit deutschen Zisterziensermönchen ins Land gekommen sein.

Aufgrund der Lage am Atlantik, hat der Wein ein spezielles Aroma.

Bezaubernde Winzerdörfchen

Vigo Galicien

Wenn Sie etwas ins Landesinnere fahren,  gelangen Sie nach Ribadavia. Die Kleinstadt, einer der ältesten Winzerorte Europas, liegt mitten im Anbaugebiet des Ribeiro Weins.  Die Kellereien am Ufer des Mino produzieren seit dem Mittelalter die teuersten Weine Spaniens, die schon vor mehr als 1000 Jahren die Gaumen des weltlichen und kirchlichen Adles halb Europas erfreuten.

Mit dem Weinhandel kam die Region zu Wohlstand, wie die vielen Stammhäuser alter Adelsgeschlechter beweisen.  Seit dem 9 . Jahrhundert schlängeln sich die Weinberge entlang des Flusses Mino.

Es gibt idyllische und sagen umwobene Weinlokale, in denen Sie sich die köstlichen Tropfen der Region schmecken lassen können.

Auch die Dorfbewohner sitzen abends in den uralten Tavernen aus Stein und Holz und erzählen sich von Hexen, Wolfsmenschen und alten Keltensagen.

Diese Region ist wahrlich eine Gegend für alle, die das Besondere lieben.

'Weitere Informationen über Galicien finden Sie hier :  Galicien, Geschichte, Sehenswürdigkeiten, Informationen

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