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Kanarische Inseln
La Palma, Sehenswürdigkeiten, Reisetipps, Wandern

La isla bonita wird La Palma, die nordwestlicheste der Kanarischen Inseln, genannt. Wilde Schluchten im Norden, Vulkane, surreale Lavaformationen im Süden, grüne Kieferwälder im Landesinneren - die Insel ist begehrtes Ziel von Naturliebhabern.
Vom Massentourismus ist sie, anders als ihre Nachbarn, verschont geblieben. Die Palmeros schützen ihr Kleinod. Auch wenn sie überwiegend vom Tourismus leben.
Die intakte Natur ist es auch, die Astronomen des Observatoriums auf den 2436 Mieter hohen "Roque de los Muchachos" ziehen ließ. Keine Lichtverschmutzung trübt den Blick ins Universum.
Die Atmosphäre ist klar, ideale Bedingungen für die Sterngucker. Demnächst soll hier eines der grössten Teleskope der Welt in Betrieb genommen werden und Einsichten in ferne Galaxien ermöglichen.
La Palma war immer eine Insel der Einwanderer. Spanier, Flamen, Deutsche, Italiener, Südamerikaner ließen sich hier nieder. Das prägt die palmerische Kultur bis heute, den Gesang, die Tänze, die Trachten.

La Palma ist bekannt für ihre grüne Vegetation. Durch die nordwestliche Lage innerhalb der Kanaren, ist die Isla Bonita oft den Nordost-Passatwinden ausgesetzt, das bedeutet, dass sie ständig Wolken an die Ostküste bringen. Die Insel ist daher auch unter dem Namen Isla Verde bekannt, also "Grüne Insel". Dieses Prädikat hat seine Berechtigung.
La Palma gilt als die Grünste der Kanarischen Inseln. Im Gegensatz zu ihren kanarischen Schwesterinseln, hat La Palma nur wenige Strände. Vermutlich ist dieser Umstand ein reines Glück für die Insel. Man hat sie bautechnisch verschont. Ausser auf Puerto Naos und Concajos findet man kaum grössere Hotelanlagen.
Für Natur- und Wanderfreunde ist La Palma ein wahres El Dorado. Als Geheimtipp gilt La Palma heute nicht mehr. Es leben viele Auswanderer auf dem kleinen Eiland. 5 % derselben sollen sich aus Deutschen rekrutieren.
Santa Cruz ist die Hauptstadt der Insel und liegt an der Ostküste. Sehenswert sind das naturhistorische Museum, das Rathaus, sowie die Kirche der Schutzpatronin "Santuario de la Virgen de las Nieves".
Die Wanderwege im Nordosten der Insel sind sehr empfehlenswert. Idyllisch gelegen, eingebettet in das Gebiet zwischen Puntagorda, Las Tricias und Garafia bieten sie dem Wanderer schöne Ziele und Sie können davon ausgehen, ein kaum erschlossenes touristisches Gebiet zu erkunden.
Massentourismus und grosse Gruppenreisende werden Sie hier nicht antreffen. Und das ist ja auch gut so!
Die sehenswerten Vulkankrater finden Sie im Süden der Insel. Der Krater ist durchaus noch aktiv. Den letzten Ausbruch erlebte der Vulkan 1971. Noch heute bemerkt man heisse Dämpfe.
Puerto de Tazacorte, ist ein kleines, sehr typisches Dörfchen. Der Ort ist mittlerweile sehr von internationalem Publikum frequentiert. Sie finden hier auch sehr gute Restaurants und eine wirklich schöne Promenade am schwarzen Sandstrand.
Die "Touristenhochburg" falls man in diesem Superlativ sprechen möchte, ist sicher der Ort Los Cancajos, der im Osten der Insel liegt. Im Vergleich zu allen anderen Locations , tanzt hier der Bär. Hier können Sie auch mit Kindern entspannt zum Baden gehen. Es gibt ein Kinderbecken in einer wunderschönen Bucht gelegen. Ein Naturbecken, dass höchst selten zu finden ist.
Das Klima ist ganzjährig moderat und angenehm. Selbst in der kühlen Jahreszeit fällt es selten unter 15 Grad. Und im Hochsommer überschreitet die Temperatur seltenst die 30 Grad Marke.
Im nordöstlichen Bereich der Insel regnet es häufiger als in den anderen Regionen. Das ist aber auch der einzige Unterschied zu den anderen Kanaren.
Für Wanderer ist vermutlich das Frühjahr die beste oder zumindest schönste Jahreszeit. Nicht nur klimatisch bedingt, sondern Sie erleben das Erwachen der Natur. Alles steht in Blüte und bietet ein einmaliges Ambiente

La Palma, die Isla Bonita , oder Isla Verde, ist ein Paradies für Wanderer und für all diejenigen, die einen entspannten, individuellen Urlaub verbringen möchten. Wenn Sie Erholung suchen, keinen Massentourismus möchten und entspannt Ihre Zeit verbringen wollen, dann ist La Palma wirklich eine gute Empfehlung.
Die Landschaft ist abwechslungsreich, die Natur einmalig , voller Schönheit und Zauber. Wie schon beschrieben, ist für Badeurlauber diese Insel nicht der primäre Tipp. Es gibt ein paar wenige Strände, aber wenn man einen reinen Strandurlaub buchen möchte, dann gibt es bessere Alternativen.
Strande finden Sie auf Gran Canaria oder auf Teneriffa , ebenso auf Fuerteventura weitaus attraktivere.
Da La Palma zu Spanien gehört, wird hier natürlich Castellano , also Spanisch gesprochen. In Hotels und vielen Geschäften können Sie sich auch mit ein wenig englisch oder auch auf deutsch verständlich machen. Einen Shoppingurlaub sollte man nicht unbedingt auf La Palma verbringen wollen. Sie bekommen alles, was Sie für das tägliche Leben benötigen.
Autos können gemietet werden, ebenso Fahrräder, um die Insel nicht nur zu Fuss erkunden zu müssen.
Von den meisten deutschen Flughäfen aus, starten Flüge nach La Palma. Sollte es mit einem Direktflug nicht klappen, werden Sie vermutlich über Teneriffa oder Gran Canaria fliegen müssen. Wenn es Ihre Zeit erlaubt, können Sie ja einen Stopp-Over einlegen und ein paar Tage zusätzlich auf einer dieser Inseln verbringen.
Der Flughafen auf La Palma liegt ganz in der Nähe der Hauptstadt Santa Cruz de la Palma. Die Entfernung beträgt etwa 8 km .
Ein Mietwagen macht sicher Sinn. Mit einem Auto lässt sich am leichtesten die Insel erkunden. Sie können ihre Exkursionen abstimmen und ggfs. das Fahrrad mitnehmen, was in öffentlichen Verkehrsmitteln leider nicht erlaubt ist.
Gleitschirmfliegen und Drachenfliegen wird ebenfalls angeboten. Im Süden lässt es sich auch Tauchen.