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Gibt es Haie und Muränen im Mittelmeer?



Haie, Muränen, im Mittelmeer

Muräne

Zwischen 46 und 49 Heiarten tummeln sich im Mittelmeer. Lediglich 16 Arten erreichen Längen von mehr als drei Metern, nur 15 arten sind potenziell für den menschen gefährlich.

Haie sind viel besser als ihr Ruf. 0,42 Haiangriffe auf Menschen werden pro Jahr registriert, die Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Haiattacke zu werden, liegt bei 1: 1,2 Milliarden. Um die Raubische steht es im Mittelmeer hingegen sehr schlecht.

In den vergangenen 200 Jahren ist ihre Zahl stark zurückgegangen, sodass befürchtet wird, dass viele Arten unmittelbar vor dem Aussterben stehen. Schuld ist die Überfischung. Oft gerten Haie in die Fangnetze, werden als Beifang getötet und tauchen deshalb nie in offiziellen Fangquoten auf.

Muränen sind Raubfische, die an der spanischen Mittelmeerküste relativ häufig vorkommen. An den Küsten des südlichen Europas leben zwei Arten, die Mittelmeermuräne und die Braune Muräne.

Insgesamt gibt es 200 Arten dieser schlagenähnlichen Fische. Sie haben eine Reihe scharfer kleiner Zähne und beißen zu, wenn sie sich bedroht fühlen. Oftmals greifen Taucher, um Halt zu suchen, an Felsen, die Muränen eventuell als Eierablagestätte nutzen. Dann beißt der Fisch zum Selbstschutz zu.

Der Biss ist ungiftig, allerdings kann es zu einer Entzündung durch Mikroben kommen , die sich im Wasser oder Speichel der Muräne befinden. Deshalb sollte man die Wunde gut reinigen oder desinfizieren.

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Petermännchen und Algen im Mittelmeer

Klein und gemein ist das Petermännchen. Es kommt entlang der Atlantikküste vom Senegel bis Norwegen und Großbritannien, in der Nordsee, im Schwarzen Meer und leider auch im Mittelmeer vor.

Während adulte Fische oft 50 Zentimeter lang werden und in einigen Ländern als Speisefisch geschätzt sind, sind es die Jungtiere, die den Badegästen zu schaffen machen. Besonders in der Laichzeit im Frühjahr und Sommer nämlich sucht das Petermännchen flache Gewässer auf und gräbt sich im Sand oder Schlamm ein.

Dort schauen dann nur die Augen und der nach oben gerichtete Mund heraus. Und die vordere Rückenflosse, in der fünf bis acht Giftdrüsen enthaltende Knochenstrahlen vorhanden sind. Wer keine Badeschuhe trägt, kann mit dem bloßen Fuss auf den Fisch treten.

Das Gift des Petermännchens ruft heftige Schmerzen und gewebsreaktionen hervor, die sofort einsetzen und auch auf benachbarte Körperregionen übergreifen können.  Nach 24 Stunden fühlt sich die Region der Wunde oft taub an. Brechreiz, Kreislaufkollaps, Fieber oder Herzrhythmusstörungen treten selten auf ,sind aber bei empfindlichen oder allergischen Personen möglich.

Algen

Weltweit gibt es über 115.000 bekannte Algenarten, etwa 200 von ihnen sind hochgiftig. Während der sog. Algenblüte werden oft quadratkilometergroße Meeresereiche mit ihren hochtoxischen Nervengiften verseucht.

Cyanobakterien (Blaualgen) können in warmen Jahrezeiten sowohl im Süß- als auch im Salzwasser auftreten. Der Kontakt über die Haut sowie Verschlucken des Wassers können zu Augenreizungen, Haut- und Atemwegsirritationen sowie zu Übelkeit und Magenbeschwerden führen.

Kieselalgen (Diatomeen) sind einzellige Algen, die weltweit im Süßwasser, im Meer und eauch an Land vorkommen. Für den Menschen können sie ebenfalls während der Algenblüte gefährlich sein.

Algentoxine gelangen über den Verzehr von Muscheln und Schalentieren in den menschlichen Körper. Man sieht es den Muscheln nicht an, dass sie ein gefährliches Toxin speichern, da sie selbst immun sind.

Je nach Art und Menge des aufgenommen Nervengifts kommt es zu einer starken Lebensmittelvergiftung, starken Kopfschmerzen oder permanentem Gedächtnisverlust oder, in sehr seltenen Fällen, zum Tod durch Atemstillstand. Deshalb sollte man nie selbst gesammelte Muscheln verzehren.

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