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Kanarische Inseln
Urlaub auf Fuerteventura
Die Kanareninsel Fuerteventura hat viele Gesichter. Zum einen bietet sie einsame Buchten und endlose Strände, zum anderen aber auch ein umfangreiches Angebot an Urlaubsaktivitäten.
Ob man nun einen Badeurlaub plant oder sich sportich betätigen möchte, bei einem Fuerteventura Urlaub ist beides möglich. Urlaubern, denen es wichtig ist etwas über die Geschichte, Kultur und Landschaft der Insel zu erfahren, bietet Fuerteventura einiges an Sehenswertem. Um die zahlreichen Sehenswürdigkeiten zu erkunden, kann man sich entweder einer Reisegesellschaft anschließen oder sich einen Mietwagen nehmen und sie auf eigene Faust erleben.
Durch das beständige Wetter und das ausgeglichene Klima, ist ein Badeurlaub auf Fuerteventura immer Erholung pur. Ein Fuerteventura Urlaub lohnt sich auch im Winter, da selbst in der kalten Jahreszeit das Thermometer selten unter 20 Grad sinkt. Daher trägt die Insel auch den Beinamen “Insel des ewigen Frühlings”.
Ein Flug nach Fuerteventura dauert von Deutschland aus ca. 4 Stunden und wird von fast allen deutschen Flughäfen als Direktflug angeboten. Gelandet, aber natürlich auch gestartet, wird auf dem Inselflughafen. Dieser befindet sich nicht weit entfernt von Fuertes Hauptstadt Puerto del Rosario.
Wer möchte kann, von dem dortigen Hafen aus, mit der Fähre zu einer der benachbarten Inseln übersetzen oder einfach nur die, aus aller Welt kommenden, Kreuzfahrtschiffe bestaunen.
Wer gerne Tennis-Tauch-oder Segelkurse nehmen möchte sollte den Ferienort Jandia, der im Süden der Insel liegt, besuchen und wer eher Interesse an immer wechselnden Kunsthandwerk-Ausstellungen hat, der ist in der ehemaligen Inselhauptstadt Antigua genau richtig.
Zu einem Badeurlaub, aber auch zum Wandern, lädt der Strand von Esquinzo ein, da er aus einem Abwechslungsreichen Mix aus Felsen und Steinen, aber auch aus Sand und Buchten besteht.
Familien die auf die Insel kommen, sollten die 600 Meter lange Bucht Caleta De Fuste oder die Bucht von Costa Calma besuchen. Einen Ausflug mit den Kindern, sollte man auf jeden Fall in den Oasis Park La Lajita machen. Dort kann man über 250 Tierarten bestaunen, in ihrem neuen artgerechten Zuhause.

Das dritte große Ferienzentrum Fuerteventuras ist Jandia. In diesem klassischen Touristenort reihen sich Hotels und Appartementanlagen aneinander. Eine ursprünglichere Atmosphäre herrscht in dem benachbarten Fischerort Morro Jable.
Hinter dem langgezogenen Sandstrand von Jandia Playa liegt eine unter Naturschutz stehende Salzwiesenlandschaft mit ihrer ganz spezifischen Flora. Aber auch unter Wasser ist Jandia sehenswert - in etwa 25 Metern Tiefe befindet sich ein Muränenriff, das ein beliebtes Ziel von Tauchern ist.
Sehenswert ist auch Betancuria in einem Tal im Inselinneren. Diese älteste Stadt der Kanaren und frühere Hauptstadt Fuerteventuras ist nach ihrem Begründer, dem französischen Eroberer Bethencourt, benannt.
Betancuria hat zahlreiche historische Bauwerke, darunter die bemerkenswerte Iglesia Nuestra Señora de la Concepción - eine große, dreischiffige Pfarrkirche mit Arbeiten im Mudéjar-Stil.
Das Archäologische Museum im Ort stellt Fundstücke der kanarischen Ureinwohner, der Guanchen aus.

Natürlich ist der Hauptwirtschaftszweig der Tourismus. Dieser reicht vom naturnahen Tourismus im Inselinneren bis zum stark frequentierten Bereich an den Küsten .Hier hat ein wahrer Massentourismus Einzug gehalten.
Bauern bieten eine Menge regionaler Produkte an. Partizipieren tun sie eher weniger vom hohen Tourismusaufkommen. Wenn sie nicht gerde im Besitz von kostbarem Grund in Küstenregionen waren, geht der Reichtum an den Insulanern eher vorbei.
Vorteile sind zweifelsfrei in der verbesserten Infrastruktur zu sehen. Die Arbeitslosenquote ist im Gegensatz zum spanischen Festland eher marginal. Die Jugend wandert in die Küstenregionen und arbeitet in den touristischen Bereich, die rund ums Jahr frequentiert sind.
Regionale Produkte sind vor allen Dingen der köstliche Ziegenkäse, Kartoffeln und Meersalz. Aloe Vera wird grösstenteils exortiert. Dieses einheimische Bioprodukt ist leider durch Markenpiraterie und Billigimporte bedroht.
Ein besonderes Phänomen auf der Insel ist Calima, ein heisser Ostwind aus der Sahara. Während einer Calima-Wetterlage steigt die Temperatur manchmal sprunghaft um 10 Grad und die Luft wird extrem trocken. Der Wind bringt neben feinem Sand, der den Himmel verdunkelt und die Sicht auf 100 bis 200 Meter senkt, auch afrikanische Wanderheuschrecken sowie andere Insekten mit sich.