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Infos und Tipps 2009
Flugbegleiter sprechen kein Spanisch, bei Inlandsflügen in Spanien, wohlgemerkt .......
Man kann sich auch in Spanien blamieren
Es scheint so, als hätte sich Air Berlin selbst ein faules Ei ins Nest gelegt. Man wird sich noch gerne an den Streit zwischen CEO-Hunold und der Mallorca-Regierung erinnern, als die forderte, in Air-Berlin-Maschinen sollte auch Katalanisch gesprochen werden. Und damals argumentierte Hunold damit, dass es ausreiche, wenn an Bord Spanisch gesprochen werde.
Dass dem aber gar nicht so ist, flog jetzt laut der Zeitung „Spaniens Allgemeine Zeitung“ auf. Grund war wieder einmal eine technische Panne, dieses Mal bei einem Flug von Santiago de Compostela nach Mallorca, als die Passagiere drei Stunden lang in der Maschine fest saßen. Der Hammer ist aber, dass vom Bordpersonal niemand Spanisch sprach – nur Deutsch und Englisch. Diese beiden Sprachen konnte aber keiner der spanischen Passagiere.
Müssen sie ja auch nicht, denn bei einem innerspanischen Flug kann man eigentlich davon ausgehen, dass vom Personal auch jemand Spanisch spricht. Auf jeden Fall hatte dies zur Konsequenz, dass niemand in der Lage war, innerhalb von drei Stunden den Reisenden zu erklären, warum man eigentlich nicht gestartet sei.
Laut „Spaniens Allgemeine Zeitung“ sagte Álvaro Middelmann, Air-Berlin-Sprecher in Spanien, zwar hätte eine der Flugbegleiterin einen Spanisch-Kurs absolviert, beim Erklären der technischen Panne haperte es aber. Und somit hat sich Hunolds Versprechen zumindest in diesem Fall als Schutzbehauptung erwiesen.
Middelmann entschuldigte sich für die doppelte Panne und kündigte an, künftig darauf zu achten, dass auch spanische Mitarbeiter an Bord seien. Die Wartezeit sei nötig gewesen, um alle Sicherheitsvorschriften zu erfüllen – auf Kosten der Passagiere.